Zweier-Austausch im Writers Room: konzentrierte Arbeit an einem aktuellen Projekt
Konzept

Ausgangspunkt war ein mehrjähriger kollaborativer Prozess.

Zwischen Januar und April 2025 entstand die Idee aus 27 Gesprächen — mit Förderinstitutionen und Branchenverbänden, Festivals, Fernsehen und Hochschulen, mit Theater, Tanz und bildender Kunst, mit internationalen Trainingsanbietern sowie mit Autor:innen, Regie und Produktion aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Story Forum Basel setzt am Anfang der kreativen Wertschöpfungskette an — dort, wo Relevanz und internationale Anschlussfähigkeit entstehen.

Foto: Pietro Vitali
Die Problemstellung

Fokus Stoffentwicklung

Kreative Entwicklung, Produktion und Verwertung eines Werkes sind heute voneinander getrennt. Narrative werden oft erst spät geschärft, ihr Potenzial bleibt zu wenig genutzt. Fördergelder fliessen vor allem in die Produktion — nicht in die frühe Stoffentwicklung.

Wertschöpfungskette
Idee Stoffentwicklung Produktion Vertrieb SFB setzt an Story Forum Basel Film Theater Literatur Hörspiel/Podcast Komposition Choreografie Extended Reality Games

Story Forum Basel setzt an, bevor das Format feststeht. Zwischen Idee und Stoffentwicklung ist noch alles offen — deshalb ist die Plattform interdisziplinär angelegt, bevor sich eine Geschichte für ein Format entscheidet.

Das gilt auch für die Übertragung zwischen Formaten: Literaturverfilmungen, Hörspielumsetzungen, die frühzeitige Vernetzung von Komponist:innen und Drehbuchautor:innen, die theatrale Umsetzung von Filmstoffen, die Verfilmung von Theaterstoffen oder ein literarischer Stoff als Musical oder Choreografie — auch dafür ist bei Story Forum Basel Raum.

Positionierung

Unterstützung, kein Training.

Story Forum Basel ersetzt niemanden. Wir arbeiten über Kooperationen und schaffen Mehrwert aus der Expertise unserer Partner — für die Teilnehmenden.

01

Niederschwellig & formatoffen

Zugänglich für ausgewählte Projekte, offen für jedes Format. So steigt die Qualität, ohne Eintrittshürden aufzubauen.

02

Schnittstelle

Wir verbinden, was es bereits gibt — Institutionen, Fördergremien, Fachwissen aus angrenzenden Künsten.

03

Marktplatz

Frühzeitige, kuratierte Vernetzung und Matchmaking von Autor:innen und Produzent:innen aus D-F-CH.

Visualisiert

Die Schnittstelle, konkret.

Autor:innen D-F-CH Produzent: innen Fördergre- mien Institu- tionen STORY FORUM BASEL

Story Forum Basel öffnet Türen: die Schnittstelle zwischen allem, was es bereits gibt, macht Weiterentwicklung über Ländergrenzen hinweg zugänglich. Getragen wird diese Plattform von Balimage gemeinsam mit der Autor:innen-Community aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz — organisch gewachsen, nicht strukturell verordnet.

Arbeitsweise

Grenzen überwinden, gemeinsam wachsen.

Story Forum Basel bringt Film, Journalismus, Kunst, Technologie und Forschung an einen Tisch — über Sprach- und Ländergrenzen hinweg. Silo-Strukturen werden aufgebrochen, wissenschaftliche Präzision mit filmischer Emotion vernetzt — lokale Innovationskraft wird zu global erzählbaren Stoffen.

Output und Wirkung

Was daraus entsteht.

Wenn Stoffentwicklung als massgeblicher Teil der Wertschöpfungskette wahrgenommen wird, verändert dies den Prozess — in der Praxis, im Austausch und in der Struktur der Branche.

01

Neue Formate

Entwicklung und Sichtbarmachung neuer narrativer Formate.

02

Frühe Verbindung

Künstlerische Entwicklung trifft früh auf Förderlogik.

03

Netzwerk mit Wirkung

Aufbau eines Netzwerks, das über einzelne Projekte hinaus wirkt.

Ziel: Stoffideen früher und bewusster entwickeln — und damit Qualität, Relevanz und wirtschaftliche Tragfähigkeit erhöhen. Der Massstab: Werke mit internationaler Anschlussfähigkeit, wie sie die erste Ausgabe bereits hervorgebracht hat.

Vision

Ein Ort, der bleibt.

Die Writers Rooms sind der Anfang, nicht das Ziel. Angestrebt wird eine ganzjährige Plattform für Research, Entwicklung, Austausch und Qualitätssicherung — ein Kompetenzzentrum für Stoffentwicklung mit Sitz in Basel und europäischer Vernetzung.

Was dabei entsteht, ist vor allem eines: Verlässlichkeit, Sichtbarkeit und kreativer Raum in einer Phase, die bislang häufig isoliert und unterfinanziert war.

Warum Basel

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